Roman in Geschichten. 180 Seiten, 2015.
Tasc henbuch
ISBN 978-3-933713-45-2

Zwanzig Geschichten aus dreißig Jahren – Geschichten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Mal enden sie tragisch, mal sind sie zum Schreien komisch oder einfach nur hinreißend erzählt. Die Geschehnisse liegen zeitlich und räumlich oft weit auseinander: Da ist ein NVA-Soldat, der um seine Liebe bangen muss, da ist ein Sohn, der über seinen toten Vater eine Wahrheit erfährt, die er nie für möglich gehalten hätte, oder da ist eine Lehrerin, die vom modischen Selbstdarstellungsdrang ihrer Mitmenschen an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

Trotz des bemerkenswert großen Spektrums von Stoffen verbindet all die Geschichten dieses Bandes ein gemeinsames Thema, das den Kern von Holger Böwings literarischem Interesse bildet: seine Aufmerksamkeit für die wie auch immer Benachteiligten. Deshalb trägt der Erzählband Die Zukurzgekommenen mit vollem Recht den Untertitel Roman in Geschichten.entstandenen Trilogie.

EUR 15.80
Holger Böwing: Die Zukurzgekommenen
Neue Literatur. Belletristik.
Russisch-deutsch-deutscher Roman.

Roman. 516 Seiten, 2015.
Taschenbuch
ISBN 978-3-933713-46-9

Der Kolchosvorsitzende Iwan Jeger muss auf Geheiß Stalins im Sommer 1941 seine Heimat an der Wolga in Richtung Kasachstan verlassen, um dort eine neue Existenz aufzubauen, der Stasi-Mitarbeiter Ronald Fischer lässt sich bei Nacht und Nebel über die bulgarische Grenze in den Westen schleusen, um dort eine Karriere als Spion zu beginnen, und die Universitätsrektorin Beata Becker versucht, im gerade vereinigten Deutschland ihre Hochschule vor dem politischen Zugriff gewendeter Karrieristen zu schützen.

Der Roman verknüpft die Stränge dreier Schicksale und erzählt so von den Ereignissen einer noch nicht vergangenen Epoche in ihrer ganzen Wucht und Dramatik. Im Mittelpunkt steht homo faber, der schaffende Mensch. Die Helden der Handlung sind Ingenieure, die nach der Menschheitskatastrophe des 2. Weltkriegs eine neue Welt aufzubauen suchen – sowohl im Westen als auch im Osten.

EUR 18.80
Hans-Ulrich Mönnig: Echo
Roman. 504 Seiten, 2012.
Hardcover, gebunden.
ISBN 978-3-933713-38-4

Johannes Fabler, der Ich-Erzähler des Romans, bringt es fertig, begeistert und begeisternd von einem Leben zu erzählen, an dem teilzunehmen ihm selbst nur selten gelingt.Die meiste Zeit mit seiner schwermütigen Mutter in einer DDR-Neubauwohnung eingeschlossen, giert er danach, vom Leben anderer Leute zu erfahren.

Fabler ist ein Voyeur im weitesten Wortsinn. Was er von den 60er und 70er Jahren im Land seines Heranwachsens zu erzählen weiß, ist einzigartig, und zugleich wird es vielen vertraut sein.

EUR 28.80
Holger Böwing: Fabler
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Roman. 100 Seiten, 2015.
Taschenbuch
ISBN 978-3-933713-49-0

Ein oft wiederholter, fast schon ritualisierter Gang durch die Stadt, im regnerischen Frühwinter, wenn oft gemachte, altbekannte Beobachtungen am Wegrand sich abwechseln mit oft erlebten, altbekannten Erinnerungen, die mitunter gegenwärtiger werden als Gegenwart es je sein kann.

Dieser Rhythmus bewegt die Erzählung. In der gegenseitigen Durchdringung von Erinnerung und Wahrnehmung liegen die Wege, auf denen der Protagonist G. an diesem Wintertag real unterwegs ist – wohin sie geführt haben werden, ist allen Augenblicken und ihrer Verwandlung in Sprache anheimgegeben.

EUR 16.80
Dietmar Guth: Wege wegwohin
Geschichten aus Mecklenburg. 236 Seiten, 2014.
ISBN 978-3-933713-44-5

Nach dem Tod seiner Frau wird der namenlose Ich-Erzähler von Dietmar Guths Drei Geschichten der Unberührbarkeit mit der Bemerkung konfrontiert, sein Leben sei befleckt.

Dieser Satz fällt im Altenheim, in dem der Erzähler arbeitet.
Umgeben von Szenarien des Verfalls, der Einsamkeit und Preisgegebenheit schwingen die dahingeworfenen Worte wie eine Idée fixe durch gegenwärtige Erlebnisse und drängen seine Erinnerungen in eine andere Perspektive: Impliziert der Umgang mit dem Tod nicht immer auch eigene Schuld? Oder ist gerade die ungerührt sich fortschreibende Gegenwart das Skandalon, dem sich niemand entziehen kann?
Solche Fragen zwingen den Erzähler sich permanent seiner Gefühle, Gedanken und Beobachtungen zu versichern.

Die Drei Geschichten der Unberührbarkeit erzählen von der Verletzlichkeit und der aufleuchtenden Schönheit nicht nur der menschlichen Existenz in Extremsituationen, sondern auch des Fühlens, Denkens und Wahrnehmens auf der dunklen Seite. In einer Sprache, die notwendigerweise den Bereich des Sagbaren zu überschreiten sucht, gelingen Dietmar Guth Bilder einer „unvoreiligen Versöhnung" (Ludwig Hohl) – gerade dort, wo augenscheinlich nichts mehr zu hoffen ist, wäre der Ort, an dem das Humanum beheimatet ist.

EUR 18.80
Dietmar Guth: Die Unberührbarkeit
Geschichten aus drei Jahrzehnten. 168 Seiten, 2010.
Hardcover, gebunden.
ISBN 978-3-933713-33-9

Mit Lob und Strafe regieren die Pädagogen das Spezialkinderheim Ostdorf. Wie Pawlowsche Hunde werden die behinderten Kinder des Heimes auf ihr Leben vorbereitet.
Nur: Jakob ist nicht behindert. Er ist hellwach und schreibt fieberhaft in nur einer Nacht – unter der Bettdecke im Licht einer Taschenlampe – seinen Lebensbericht. Bald schon ist nicht mehr klar, wie die Rollen in der Pawlowschen Versuchsanordnung verteilt sind.

Eine tragikomische Schilderung aus den letzten Jahren der DDR, die dem Leser mehr als 20 Jahre nach ihrer Niederschrift endlich vorgelegt werden kann.

EUR 19.80
Holger Böwing: Jakob Leising
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